IPL Behandlung

Worum handelt es sich bei einer IPL Behandlung?

Die IPL Behandlung ist eine weit verbreitete Methode zur dauerhaften Haarentfernung. Dabei handelt es sich um eine weiterentwickelte Form der Lasertechnik. Da bei IPL mit weniger Energie und somit auch Hitze gearbeitet wird, wird die Haut dadurch weniger belastet. Da die Applikatorfläche bei der IPL Behandlung größer ist als bei herkömmlichen Laserbehandlungen, lassen sich die Behandlungszeiten verkürzen. Für den Patienten bietet dies den Vorteil, dass die dauerhafte Haarentfernung in kürzerer Zeit, mit weniger Nach- oder Nebenwirkungen und mit optimalen Ergebnissen auch bei unterschiedlichen Haut- und Haartypen durchgeführt werden kann.

Komplikationen bei der IPL Behandlung

Wie jede Behandlung kann auch eine IPL Behandlung Komplikationen mit sich bringen. Allerdings sind diese sehr harmlos. Da die Haut mit Hitze behandelt wird, sind die behandelten Hautstellen zunächst gerötet und gereizt. Die Gefahr der Bläschenbildung besteht zwar vorwiegend bei dunklen und starken Haaren, eventuell entstandene Bläschen verschwinden aber nach wenigen Tagen. Dies ist eine gewöhnliche Reaktion der Haut. Lediglich bei bestehenden Hautkrankheiten, wie zum Beispiel Herpes oder Akne, kann es sein, dass durch die IPL Behandlung und die damit verbundene Lichteinwirkung die Symptome (zumeist nur vorübergehend) verstärkt werden.

Wirkungsweise der IPL Behandlung

Bei der IPL Behandlung wird über einen Computer ein Lichtblitz gesteuert, der unter Verwenden von bestimmten Filtern das Melanin, also den Farbstoff im Haar, einwirkt. Der Lichtblitz dringt in die Haut ein und verödet mit der entstehenden Wärme die Haarwurzeln dauerhaft. Nach einigen Tagen fällt dieses Haar aus und wächst nicht mehr nach. Mehrere Behandlungen sind erforderlich, da stets nur jene Haarwurzeln verödet werden, die sich in der Wachstumsphase befinden. Da dies nur rund ein Drittel aller Haare sind, sind somit auch mehrere Behandlungen notwendig, um ein zufrieden stellendes Ergebnis zu erzielen.